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Am 11.6.2005 hat die Delegiertenversammlung von Round Table Deutschland das Projekt K.i.D. zum nationalen Serviceprojekt 2005/2006 gewählt.
Ziel des nationalen Serviceprojektes ist es, in Deutschland mindestens drei weitere ambulante Kinderhospizdienste einzurichten und die Finanzierung des ersten Jahres zu sichern. Dabei wollen wir die fachliche Expertise des Deutschen Kinderhospizvereins nutzen. Denn dieser fördert eine Gründung eines ambulanten Hospizdienstes nur nach sorgfältiger Prüfung der Versorgungssituation in einer Region und ausführlichen Gesprächen mit den dort betroffenen Familien.
Nur so lässt sich auch eine nachhaltige Nutzung und Finanzierung des ambulanten Hospizdienstes gewährleisten. Dabei ist im ersten Jahr noch keine Förderung der Arbeit durch die Krankenkassen möglich. Diese Zuschüsse von Krankenkassen können erst im zweiten Jahr des Bestehens eines Kinderhospizdienstes zur teilweisen Finanzierung der Folgekosten genutzt werden.
Die Kosten für eine ambulante Station
im ersten Jahr belaufen sich auf:
| Personalkosten (Fachkraft mit Zusatzqualifikation, 1/2 Stelle) |
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25.000 Euro |
| Büro, Ausstattung und Öffentlichkeitsarbeit |
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13.000 Euro |
| Vorbereitung und Begleitung der ehrenamtlichen Helfer |
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5.000 Euro |
| Aus- und Fortbildungen |
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2.000 Euro |
| Mobilität (Anschaffung eines Autos und Unterhalt) |
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13.000 Euro |
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Summe
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58.000 Euro
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Somit sind Sachspenden (z.B. Büromöbel, Computer, Telefon, Drucker, Auto etc.) genauso möglich und willkommen wie Geldspenden, was vielen Tablern in den letzten Jahren immer wieder ein Anliegen war.
Die Kosten für eine ambulante Station
in den Folgejahren belaufen sich auf:
Der erste durch das Projekt finanzierte ambulante Kinderhospizdienst hat im September 2005 seine Arbeit in Minden/Westfalen aufgenommen. Die offizielle Eröffnung fand am 18.11.2005 statt. Der zweite ambulante Kinderhospizdienst hat im Februar in Gießen seine Arbeit begonnen und wurde am 26.4.2006 offiziell eröffnet. Als dritter Dienst kam im April ein ambulanter Kinderhospizdienst in Dresden dazu. Dieser wird am 19.5.2006 offiziell eröffnet.
Ursprünglich war auch die Finanzierung eines ambulanten Dienstes in Süddeutschland Ziel des NSP. Allerdings sind die vom Deutschen Kinderhospizverein geführten Gespräche und Anstrengungen sowohl in Karlsruhe als auch in Ulm am Widerstand von lokalen Hospizorganisationen gescheitert.
Durch den großen Einsatz aller Tabler in Deutschland ist die Spendensumme bereits so gewachsen, dass zusätzlich zu den drei geplanten Diensten noch zwei weitere ambulante Kinderhospizdienste finanziert werden können. Diese werden als ein Doppeldienst in Kassel/Göttingen sowie als einzelner Dienst in Heidelberg entstehen. Die Koordinatorin für Heidelberg ist bereits ausgewählt und wird am 1.7.2006 ihre Arbeit beginnen. In Kassel/Göttingen wird der Start evtl. bereits im Juni gelingen.
| Personalkosten (Fachkraft mit Zusatzqualifikation, 1/2 Stelle) |
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25.000 Euro |
| Büro, Ausstattung und Öffentlichkeitsarbeit |
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8.000 Euro |
| Vorbereitung und Begleitung der ehrenamtlichen Helfer |
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4.000 Euro |
| Aus- und Fortbildungen |
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1.000 Euro |
| Mobilität (Anschaffung eines Autos und Unterhalt) |
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3.000 Euro |
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Summe
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41.000 Euro
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